Der Hamburger Kinderhafen stellt sich vor

Über Kindergartenarbeit könnte man Bücher schreiben und viele Details und Ansätze weit ausführlicher erklären, als wir das hier getan haben und tun wollten.

Das vorliegende Konzept ist aus unserer Arbeit heraus gewachsen, viele ursprünglich für wichtig gehaltene Elemente haben wir in den letzten Jahren revidiert, Anderes hat an Bedeutung gewonnen.

Unsere Grundlage ist aber (nach wie vor) folgende:

Im Kinderhafen unterstützen wir Kinder (und dadurch natürlich auch deren Eltern) bei den ersten eigenen Schritten in ihr Leben außerhalb des geschützten Familienumfeldes.

Wenn die Kinder den Kinderhafen Richtung Schule verlassen, wünschen wir uns für sie, dass sie den Mut haben, dort zu sagen, wenn sie etwas nicht verstanden haben.

Das klingt einfach, beinhaltet aber all das, was ein Kind im Kindergarten lernen muss.

In erster Linie Selbstvertrauen (ich wage es, mich zu melden), Frustrationstoleranz (ich kann damit leben, etwas nicht zu verstehen – es liegt nicht unbedingt an mir) und Kommunikationsfähigkeit (wie sag ich es?).

Darüber hinaus sollen *unsere* Kinder lernen, Freunde zu finden, sich in einer Gruppe orientieren zu können und mit Herausforderungen umzugehen. Kommen dann noch Höflichkeit und Reflexionsfähigkeit hinzu ist der Schritt in die Schule gar nicht mehr so schwer.

Das klingt für Euch sicher noch sehr weit weg, die Grundlagen werden aber schon im Krippenalter angelegt.

Allerdings wird ein Kind erst dann lernen und sich entwickeln, wenn das Umfeld stabil und sicher ist, ein trockener Po entspanntes Spielen möglich macht und Grundbedürfnisse wie Hunger und Durst selbstverständlich regelmäßig gestillt werden.

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